Können wir bitte einfach aufhören?
- 27. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Können wir bitte einfach aufhören?
Lassen wir das Vergleichen,
das Bewerten,
den Leistungsdruck doch mal einfach weg.
Ja einfach.
Weg damit.
Kooperieren wir, sein wir eine vielfältige Gemeinschaft, lernen wir voneinander, lassen wir uns inspirieren, geben wir weiter, nehmen wir an.
Beim Kochen - verschiedene Gewürze erschaffen den Geschmack.
Beim Malen - unterschiedliche Farben malen das Bild.
Beim Meditieren - gemeinsam fokussieren wir uns, schenken uns Stille und geben uns den Raum, jeweils in uns anzukommen. In der Gruppe spürt jede und jeder diese Energie von Weite und Ruhe.
Gerade weil wir stumm sind, gerade weil wir still sitzen, gerade weil scheinbar nichts tun - außer zu meditieren.
Und dabei kann so viel geschehen!
Manche erleben Müdigkeit und schlafen fast ein,
Andere spüren Ihren Rücken und fragen sich, wann die Meditationseinheit vorbei ist,
Einige gehen innerlich ihre ToDoListe durch und erinnern sich an Unerledigtes,
Und in wenigen brodeln alte Erinnerungen wieder hoch.
Oder aber, du sitzt eben einfach da und nichts geschieht - du atmest, schaltest von außen ab auf innen,
Nimmst wahr, was ist,
lässt deine Gedanken weiterziehen und merkst erst durch den Gong, dass offenbar wieder eine Meditationszeit vorbei gegangen ist.
Und beim Zeichnen konzentrieren wir uns einfach auf uns selbst - schauen mal, was die anderen machen, lassen uns anregen oder erhalten dadurch neue Ideen und genießen den Prozess des Stiftes auf dem Papier, des Erlebens von kreativen Wachstum und vergessen die Zeit.
Vorher, nachher sind egal, wir sind ganz im Jetzt.
Hören wir doch auf zu drängen, lassen wir es SEIN, was ist.
Vertrauen wir,
vertraue du,
ich vertraue,
es ist gut,
es kommt, es geht.


