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"Man sieht nur mit dem Herzen gut"

Dieses Zitat kennst du bestimmt, oder? Ja, es ist der kleine Prinz, der sich vom abgestürzten Piloten Zeichnungen machen lässt.


Diese Zeichungen, die ein Außen abbilden und ein Innen sind, weil der kleine Prinz nicht den scheinbaren Hut sieht, sondern, das was innen steckt (ich will nichts verraten, liess es doch mal nach am Anfang des Buches), diese Zeichnungen haben mich schon immer fasziniert. Weil es eben mehr gibt, als das was das Auge sieht.


Und dazu mal eine Rückmeldung nach einem Kurs:

"Seit ich das Wochenende mit Euch in Michaelbeuern war, sehe ich überall Dinge, die ich sonst nicht wahrgenommen habe und überlege, wie ich das zeichnen würde."


Das heißt also, die achtsame Wahrnehmung im Seminar hat sich ausgeweitet in den Alltag danach. Und wie der kleine Prinz eben nicht einen Hut, sondern etwas Anderes erkennt (hast su schon nachgelesen im Buch?), so kannst du erleben, dass du zeichnest und dann nach der folgenden Meditation etwas Neues in deinen eigenen Zeichungen erkennst.


In der ZEIT gibt es eine Rubrik, die heißt: "Du siehst aus, wie ich mich fühle". Hier sind Tierfotos abgebildet, die mit einem Text darunter zu einer erleuchtenden Kombination werden können. Angeregt dadurch habe ich neulich die Tulpen, die aus der Vase wachsen, so gesehen: "Ich bin froh um meine Mitte, die trotz äußerer Herausforderungen mein Kompass ist,"


Das Kümmern um die, die sich ganz früher um mich kümmerten, birgt völlig neue Eigenerfahrungen in sich. Ich entdecke ganz Neues in mir, weil das Verhältnis zu den Eltern sich so dreht. Und die Blütenblätter dieser Tulpen kamen mir vor, wie durch Zentrifugalkraft zerrupft. Vielleicht weil ich selbst so eng mit meiner Zeiteinteilung plane und sowohl für andere da sein will, als auch Sehnsucht nach innigem allein sein habe - also selbst Gefahr laufe zu zerfließen.


Da denk ich dann gern an die Gespräche in einem Seminar Anfang diesen Jahres und freu mich über die Offenheit zu den Erzählungen über die Zeit der Pflege für die eigene Mama. Andere machen das ja schon lang, was mir noch immer neu vorkommt.


Und was mache ich deshalb immer mehr und umso lieber? Klar, mediitieren.

Das felht mir sonst einfach, wenn ich mich nicht in meinen eigenen Kompass einschwinge und mir Kraft aus dem in mir sein schöpfen kann. Denn das Meditieren ist Zeit - atmen, jetzt, sein, nichts sonst - meine Zeit.


Zeichnen, wenn dir nix einfällt, oder zeichnen, wenn du denkst du kannst es eh nicht, kann deinen Fokus stärken, dich Zeit intensiver erleben lassen - also schenke ich dir heute eine der Übungen, die oft mal am Anfang eines Seminars stehen - als Inspiration, wenn du meditieren magst, aber das Gedankenkarusell und der Gefühlstrudel nicht stoppen wollen -

auf meinem youtube Kanal und hier in meinem Blog findest du das "Namen schreiben" video als Anregung.



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