Termine. Stress. Der Alltag frisst mich auf.

Durchatmen? Ja eh.

„Du solltest meditieren“ – Kann ich nicht, außerdem dauert das zu lange.

„Da schau her: Da gibt’s ein Angebot: Meditatives Zeichnen“.

Hm, was ist denn das ?

Ich und Zeichnen -na ja…. Andererseits: Die Blümchen in meinem Heft, die so während des Telefonierens entstehen, sooo schlecht schauen die auch nicht aus.

Ok., ich lasse mich drauf ein. Ist ja online, habe ich keinen“ Komm-ich-rechtzeitig weg“ Stress.


Ich sitze vorm Laptop und bin neugierig was kommt.

Ein paar einführende Worte von Brigitte. Dann eine kurze Meditation. Kraftvolle, ruhige Stimme. Ich sitze. Und werde ruhig.

Ein Bild aus dem Wald. Ich soll das abzeichnen.

Ein paar Infos zur Technik folgen. Mein Kopf sagt „Ich will das nicht“.

Die Hände nehmen den Stift. Und der Stift macht er was macht: Linien, Geraden, Schattierungen.

Na ja, Kunstwerk ist es keines.

Brigitte holt uns wieder zurück.

Bin ich die einzige, die da an sich zweifelt?

Austausch mit den anderen Teilnehmern. Nein, manchen geht’s genau so. Ein Stück Verbindung tut sich auf. Über die Grenzen von W-Lan und Bildschirm.

Und dann: Abschluss-Meditation. Präsenz. Verbundenheit. Stille.

Geht’s mir jetzt besser? Ja. Ich schlafe wie das himmlische Kind.

Habe ich Lust darauf, das wieder zu machen ? Definitiv. Die nächsten Termine sind gecheckt.


verfasst von BEATE, eine Kursteilnehmerin - danke