Multitasking und Konzentration

Im Home Office und ständig abgelenkt? Es fehlt der Raum, um sich in konzentrierte Arbeitsstimmung zurückzuziehen? Gleichzeitig zu Telefonaten mit Kolleg*innen wollen die Kinder Unterstützung bei den Hausaufgaben oder es brennt was am Herd an?

Gibt es echtes Multitasking oder ist das alles eine positive Verdrehung für einen anstrengenden Zustand, den wir uns schön reden?

Was auch immer es sein mag - sich auf viele Dinge gleichzeitig oder ständig wechselnd hintereinander konzentrieren zu müssen, Gedanken schnell und vor allem immer wieder neu sortieren - das strengt an. Weil wir gern klare Sicht haben. Probleme gelöst zu haben bringt ein positives Gefühl wie eine Belohnung.

Das Dickicht von vielen unerledigten Aufgaben dagegen kann beängstigend sein.


Während des letzten Übungsabends kam dieses gestresste Erleben zur Sprache und die Teilnehmerin war erstaunt, dass sie sich überhaupt auf Meditation und Zeichnen einlassen konnte.


Die innere Ruhe, die dabei entsteht, wenn man in diesem geschützten Raum der Meditation einfach nur wertfrei wahrnimmt und atmet, schweigt und still sitzt, hilft bei der weiteren Konzentration auf andere Aufgaben.

Nach einer auch kurzen zeitlichen Einheit der Meditation ist das Gehirn wieder erfrischt und man kann sich besser auf weitere Aufgaben konzentrieren.

Probiere es einfach mal aus und nehme Zeiteinheiten zur Meditation in Deinen Alltag mit auf.


Deine Erfahrungen damit kannst Du mir gern per E-Mail senden - ich freue mich auf den Austausch dazu.

Fragen, wie es geht, zu meditativen und sich dann besser konzentrieren zu können, beantworten wir gemeinsam in der Runde bei den Übungsabenden - einfach auch schon dadurch, dass wir zusammen meditieren und Du die Wirkung spürst, werden sich Antworten einstellen :)


Ich selber habe das Meditieren für mich kennengelernt in einer Lebensphase, die mich in ganz besonders starkem Ausmaß unter Druck gesetzt hatte. Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass dieses Extrem im Leben das Bedürfnis nach totaler Ruhe im Kloster derart gestärkt hat, dass ich besonders offen für die Erfahrungen bei Kontemplationswochenenden war. Ich habe die Meditation in mein Leben einfließen lassen - sie hat sich wie von selbst breit gemacht - diese Veränderung zuzulassen, war ein wichtiger Schritt für mich.

Gezeichnet hab ich ja schon als kleines Kind mit meinem Vater - das aber hat sich durch meditative Übungen auch nochmal verstärkt, dass ich die Dinge neu sehe und erkenne.

Es ist also eine eigene Erfahrung, die ich machen konnte und die ich gern mit Euch in den Kursen und Übungen teile.


Abschalten, wertfrei achtsam SEIN - willkommen in der Entspannung.