top of page

Mental Load und Achtsamkeitstraining

Hast du bestimmt auch schon gehört und erlebt oder? "Mental Load"!


Wenn du, während du das eine tust, schon an das nächste und das übernächste denkst, was danach zu tun ist und nie mit leeren Händen durch die Wohnung gehst, sondern immer was von hier nach da zu räumen hast, während die Wäsche aufgehängt, die Blumen gegossen, der Kühlschrank gefüllt, das Abendessen gekocht, ein Buch gelesen, die Zeitung studiert, deine E-Mail bearbeitet und die Schuhe geputzt werden sollten - kennst du das?

Anrufe, die dich vom E-Mail lesen ablenken; Kollegen Gespräche auf dem Gang, die dich selbst dann fragen lassen, was wollte ich eben noch erledigen?


So oder so ähnlich können Tage laufen und dann in die Zeit danach hinein wirken, so dass du schlaflos träumst und denkst und planst und überlegst.


Ja, es kann aber auch völlig anders sein.


Das durfte ich erneut und erfreut beim letzten Seminar erleben.

Wir hatten die Tage eingeteilt durch Mahlzeiten, die für uns zubereitet wurden.

Und dazwischen waren wir je nach Wetter draußen und haben meditiert und gezeichnet.


Und es ist so viel passiert!

Ich habe es gespürt, wie viel inneren Weg jede Teilnehmerin mit sich selbst zurück gelegt hat.

Und die Gruppe hat mit der konzentrierten Stille dazu beigetragen, immer wieder in die Achtsamkeit zu gelangen.

Wir waren eine Gruppe und doch jede für sich.

Das Schweigen einen Tag lang hat innerlich noch stärker verbunden.

Eben, weil nicht geredet haben, sondern besonders aufmerksam in uns ruhend leben konnten und das gegenseitig respektierten.


Diese Erfahrung, dass Schweigen Distanz abbaut - mehr als man denkt oder erwartet - ist immer wieder wunderbar.


Jedenfalls hat diese Zäsur, mal die Aufgaben daheim zu unterbrechen und sich ganz auf das Hier und Jetzt, das Sehen und Zeichnen einzulassen, alle gemeinsam und jede für sich, spürbar entspannt.


Achtsamkeitstraining mit den einfachen Dingen - essen und trinken und nichts sonst.

Klingt einfach, ist aber im Alltag oft schwierig - wenn eben im Kopf ständig an Anderes gedacht wird oder gar Medien uns ablenken.


Das meditative Zeichnen lehrt uns, zu unterbrechen, nochmal alles abzulegen und in die Meditation zu gehen.

Nicht das Bild fertig stellen oder hier und da noch Effekte einzeichnen - nein, ruhig loslassen, still hinsetzen, zur Ruhe und in sich zurück kommen.


Die mentale Beruhigung ist kraftspendend.

Komm einfach mit zu einem der Mehrtagesseminare und probiere es aus.

Ich sage Dir, es wirkt!



wenige Dinge, die zum meditativen Zeichnen wichtig sind

Comments


bottom of page